Mein erster Analogfilm ist entwickelt

Mein erster Analogfilm ist entwickelt

Endlich ist es soweit, der Matze taucht auch mal in die Analoge Welt des Fotografierens ab. Ich habe vor gar nicht allzu langer Zeit, von einem guten Freund eine Kamera geschenkt bekommen. Da ich immer mit dem Gedanken gespielt habe, meine Fotografischen Fähigkeiten zu schulen, in dem ich mal nicht nur Digital fotografiere. Schließlich muss man sich bei einer Filmkamera etwas Zeit nehmen, da man nicht einfach sein Foto löschen kann oder die Möglichkeit hat, es sich vorher anzuschauen. Hier spielt das vorher umsehen, das Motiv richtig in Szene setzen eine größere Rolle, als bei meiner digitalen Nikon. Ich habe mich schon oft erwischt, das ich mit meiner Nikon einfach mal abdrücke, ohne mir vorher wirklich Gedanken über den Bildaufbau zu machen. Mit meiner Minolta XG 1 möchte ich versuchen, mein Auge mehr für den Bildaufbau und das wesentliche, das Motiv zu prägen. Ich hoffe es gelingt, wobei ich heute schon gemerkt habe, das die Entwicklung auch schon ein Thema für sich ist. Wie dem auch sei, hatte ich bei meinem letzten Ausflug mit der Film-Dose auch diese Minolta dabei. Eigentlich war es nur mal ein Testfilm, da ich mich überzeugen musste, das die Kamera auch einwandfrei Ihren Dienst tut. Naja ein richtig peinliches Malheur ist mir dann auch passiert, was ich aber jetzt nicht weiter kommentieren möchte. Die Jungs die dabei waren, wissen um was es geht ;). Gut der Film war dann verschossen und ich habe ihn der Einfachheit bei unserem örtlichen DM abgegeben. Angekreuzt wurde 9×13 matt + Foto CD. Naja die Bilder waren mit 0,09€ recht günstig aber mit 3,85€ ist die Foto CD wahrlich kein Schnäppchen, jedenfalls nicht für die gebotene Leistung. Die maximal Auflösungder Bilder beträgt 1536×1024, gepaart mit einem guten Rotstich und einem Rauschen, als hätte ich ein Iso 800 Film abgegeben. Dabei habe ich einen Fuji Superia 200 abgegeben.  Die ausbelichteten Fotos waren soweit OK, aber bei 9×13 auch kein wirkliches Wunder.Was will man machen, beim nächsten mal muss ich mich nach einer besseren Alternative umschauen, was zumindest das scannen der Negative betrifft. Werde Sie wohl selber abfotografieren und dann entwickeln in Photoshop. Mein Fotokollege Hannes hatte da vor kurzem ein Klasse Artikel zu geschrieben. Ich denke das ist die günstigste Alternative, seine Negative hochauflösend zu digitalisieren.

So nun ist Schluss der vielen Worte, aber kein Artikel von mir ohne Fotos 😉 Bis demnächst…

1 Kommentar

  1. hannes - 3. November 2010 um 04:58

    Coole Bilder! Wusste garnicht das du auch noch analog unterwegs bist? :-)

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